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Goodyears Einsatz für Umweltschutz, Gesundheit und Sicherheit spielt weiterhin bei der Entwicklung der Anfang 2004 angekündigten weltweiten Notfallplanung eine wichtige Rolle. Grundvoraussetzung für diesen Prozess ist diese Strategie, bei der menschliche und materielle Ressourcen des Unternehmens so aufeinander abgestimmt werden, dass alle diese Mittel zur erfolgreichen Vermeidung oder Behebung einer unvorhergesehenen Betriebsunterbrechung eingesetzt werden können. Solche Unterbrechungen umfassen alle natürlichen, technischen oder menschlichen Vorfälle.
Bei diesem Prozess liegt der Schwerpunkt darauf, die Betriebsabläufe des Unternehmens so schnell wie möglich wiederherzustellen, um die Kundenbedürfnisse zu befriedigen, das Ansehen des Unternehmens zu wahren, die Rentabilität aufrechtzuerhalten und eine Aktienrendite (Shareholder Value) zu liefern. Alle Geschäftsbereiche, Betriebe und Funktionseinheiten sind daran beteiligt. Auf jeden Fall ist die Notfallplanung (BCP) eng mit der Notfallhilfe (Emergency Response), dem Krisenmanagement, der Notfallwiederherstellung (Disaster Recovery) und den Programmen der Abhängigkeitsanalysen (Business Impact Analysis) eng verknüpft.
Goodyears Notfallplanung (BCP) wird von einem Lenkungsausschuss geleitet, dem Führungskräfte aus allen Geschäfts- und Funktionsbereichen des Unternehmens wie zum Beispiel Global Support Operations, Personalabteilung, Informationstechnologie, Finanzen, Gesundheit und Sicherheit sowie Kommunikation angehören. Zum anfänglichen organisatorischen Aufwand, den der Lenkungsausschuss leistete, gehörte die Übernahme eines erprobten Modells einer Notfallplanung und die Aufstellung unternehmensweiter Zielsetzungen für die Notfallplanung. Er war auch zuständig für die Bildung eines BCP Tactical Team (Taktische Einheit), dem Mitarbeiter aus dem oberen und mittleren Management aus allen Geschäfts- und Funktionsbereichen des Unternehmens angehören. Seine Mitglieder sind dafür verantwortlich, den Prozess im Unternehmen zu verfeinern und stehen erforderlichenfalls an vorderster Front, um den Prozess in Gang zu setzen. EHS-Experten gehören sowohl dem Lenkungsausschuss als auch dem Tactical Team an.
Im Jahr 2005 stellten mehrere Hurrikans an der US-Golfküste, Taifune in Südostasien sowie die weltweite Sorge um eine mögliche Ausbreitung der Vogelgrippe Goodyears Notfallplanung auf den Prüfstand. Der Prozess stellte seinen Wert zu jeder Zeit unter Beweis – nicht nur durch die Bewältigung der jeweiligen Situation und ihrer Folgen, sondern auch dadurch, dass man daraus Lehren für mögliche zukünftige Ereignisse zog. Mitglieder des EHS-Teams waren hauptverantwortlich dafür, dass die Unternehmenseinrichtungen auf die erwarteten Zwischenfälle richtig vorbereitet waren, reagierten, wo es nötig war, auf Stürme und spielten eine wichtige Rolle bei der Wiederherstellungsstrategie des Unternehmens. Ihre Hilfe war besonders wertvoll, als es darum ging, Mitarbeiter darauf vorzubereiten, „Out-of-Process“ (außerhalb des normalen Ablaufs) zu arbeiten und Verletzungen zu vermeiden.
Im Laufe ihrer Entwicklung hat Goodyears EHS-Organisation, oder genauer sein BCP-Team, mehrere Szenarien entwickelt, die zeigen, wie die Notfallplanung dazu dienen kann, die Auswirkungen einer Geschäftsunterbrechung, einschließlich einer Pandemie, zu mildern. Nach einer landesweiten Studie vom Jahresende liegt Goodyear in Bezug auf seine BCP-Entwicklung weit vor den meisten US-Unternehmen.
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