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Die Verwendung von Lösungsmitteln und Deponieabfälle werden als Schlüsselindikatoren für die Minimierung unseres Umwelteinflusses registriert. Infolge verbundener Reduktions-Initiativen nähert sich Goodyear kontinuierlich seinem Ziel „Niemand kommt zu Schaden“ an, indem es den Kontakt von Menschen mit chemischen Lösungsmitteln und die Auswirkungen von Deponieabfällen auf die Umwelt minimiert.
Bei der Herstellung von Gummiprodukten werden natürliche und synthetische Gummimischungen verwendet und bei der Verarbeitung kann es zu Emissionen flüchtiger organischer Verbindungen kommen. Ebenfalls eingesetzte organische Lösungsmittel tragen erheblich zu Sicherheit, Haltbarkeit, Fahreigenschaften und Bodenhaftung sowie anderen Faktoren bei, die Goodyear-Produkten ihren charakteristischen Wettbewerbsvorteil verschaffen. Die Bemühungen um eine Verringerung des Einsatzes organischer Lösungsmittel werden fortgesetzt. Wo die Verwendung von Lösungsmitteln erforderlich ist, wird nach weniger schädlichen Alternativen gesucht, ohne dass die Qualität unseres Produkts darunter leidet. Goodyears Programm „Klassenbester“, das 2004 ins Leben gerufen wurde, um die Verwendung von Lösungsmitteln auf jeder Stufe des Fertigungsprozesses bei allen Reifenarten festzustellen, sorgt weiterhin weltweit für eine Verringerung des Lösungsmitteleinsatzes. Zu den Highlights zählt die Reduzierung der eingesetzten Lösungsmittel in unserem Werk in Ballabgarh, Indien, wo die täglich eingesetzte Menge von Lösungsmitteln durch die Anwendung der „Klassenbester“-Techniken um 26 Prozent reduziert wurde. Goodyears Anstrengungen zur Verringerung des Lösungsmitteleinsatzes tragen zu einer sichereren Arbeitsumgebung unserer Maschinenbediener und geringeren Emissionen in die Umwelt bei. So erfüllen wir auch unsere Verpflichtung „Niemand kommt zu Schaden“. Seit 2001 hat Goodyear die Lösungsmittelmenge, die pro Produkttonne gekauft wurde, um 32 Prozent reduziert.
Goodyear bewertet den gesamten potenziellen Abfall nach dem 3-R-Prinzip, das sich zunächst auf die Reduzierung, dann die Wiederverwendung und schließlich das Reclycing konzentriert, bevor es Material zur Deponie schickt. Da Deponieabfälle in der Vergangenheit – aufgrund des Verlusts an wieder verwendbaren Ressourcen und der möglichen Kontamination durch diese Abfälle- erhebliche Auswirkungen auf die Umwelt gehabt haben- räumt Goodyear der Verringerung der Deponieabfallmenge Priorität ein. Seit 2001 hat Goodyear die Deponieabfallmenge pro Produkttonne um 31 Prozent reduziert. Außerdem stellt Goodyear sicher, dass das gesamte Abfallmanagement ordnungsgemäß mit Hilfe eines strengen Entsorgungsunternehmen-Kontrollsystems betrieben wird.
Goodyears Praktiken zur Ressourcenschonung verbinden Produktivität und umsichtiges Ressourcenmanagement und umfassen die Fertigung, Support-Systeme sowie menschliche und natürliche Ressourcen. Möglichkeiten und kreative Ideen, um den Energieverbrauch zu senken sowie Nebenprodukte und Fertigfabrikate zu verringern, bzw. wiederzuverwenden und zu recyclen, werden aktiv gesucht und beurteilt. Steigende Kosten haben den Effizienz- und Ressourcenschonungsprogrammen, mit deren Hilfe Goodyears Energieverbrauch erfolgreich gesenkt werden konnte, Nachdruck verliehen. In Goodyears Reifenwerk in Americana, Brasilien, wurde ein Pilotprojekt mit einem System zur Selbstüberprüfung des Energieverbrauchs durchgeführt. Die Reifenwerke in Americana und Colombia wurden für hervorragendes Energiemanagement ausgezeichnet. Unter seinen asiatisch-pazifischen Betrieben wurde das Goodyear-Reifenwerk in Ballabgarh für seine kontinuierliche Reduzierung des Energieverbrauchs pro Produktpfund um 29 Prozent in den letzten fünf Jahren mit dem National Energy Certificate of Merit ausgezeichnet.
Es wurde damit begonnen, Goodyears weltweiten Hauptsitz von einem zentralen Versorgungssystem zu lokalen Subsystemen umzugestalten, um die Flexibilität zu erhöhen, seine Kostenstruktur zu senken und den Ausstoß zu verbessern. Der Geschäftsbereich Einzelhandel führte in firmeneigenen Geschäften Energiesparmaßnahmen durch, wodurch in einigen Fällen bis zu 40 Prozent Energie eingespart werden konnte. In Goodyears Chemiebetrieben in Houston wurde damit begonnen, die Kühlsysteme auf einen direkten Elektroantrieb umzustellen, wodurch der direkte Kraftstoffverbrauch erheblich reduziert und die Gesamteffizienz verbessert wurden.
Goodyear ist davon überzeugt, dass die Produktbetreuung eine Antwort auf die möglichen Gesundheits- und Umweltbedenken von Kunden, Mitarbeitern und Nachbarn in Bezug auf alle unsere Betriebe und Produkte ist. Die Verantwortlichkeit umfasst die gesamte Versorgungskette, von der Wahl der Rohstoffe und dem Produktdesign über die Kundenbetreuung und dem Produktsupport bis hin zur verantwortlichen Entsorgung. Chemiker, Biologen und andere Fachleute arbeiten mit Goodyears Forschungschemikern und Konstrukteuren zusammen, um für jeden Bereich ein effektives Team zu haben. Goodyear arbeitet bei der Überprüfung der Rohstoffe auch eng mit den Chemikern der Lieferfirmen zusammen. Mehrere Programme wurden in die Wege geleitet, um neue Ersatzmaterialien mit geringerem Gefährdungspotenzial für Gesundheit und Umwelt zu entwickeln.
Außerdem haben Goodyears EHS-Betriebe ein System zur Überprüfung von EHS-Projekten eingerichtet und integriert, um sicherzustellen, dass alle Änderungen bei Materialien, Prozessen, Arbeitsgeräten oder Auslastungsgrad in Bezug auf ihre Auswirkung auf Umwelt, Gesundheit und Sicherheit überprüft werden. Es umfasst weltweit alle Arten von Operationen.
Eine verantwortliche Produktbetreuung geht über die vorgesehene und beabsichtigte Nutzung der Produkte des Unternehmens hinaus. Die Herstellung von Gürtelreifen trägt relativ wenig zur Gesamtumweltbelastung bei. Die meisten Reifenreste werden als Brennstoff verwendet. So werden natürliche Ressourcen geschont und das Lebensende eines Produkts belastet möglichst wenig die Umwelt. Reifen sind komplexe Gemische aus vielen Arten von Gummi, Gewebe, Stahl und anderen Materialien, die im Allgemeinen nicht biologisch abbaubar sind. Da diese Bestandteile und Gesamteigenschaften die Entsorgung der Reifen und Reclycling-Möglichkeiten stark einschränken, sucht und entwickelt Goodyear weiterhin Möglichkeiten zur Verwertung von Reifenresten.
Goodyears Geschäftsphilosophie, die Umwelt in seine Initiativen zu integrieren, wird von seinen zahlreichen Betrieben in aller Welt umgesetzt, was dem Unternehmen die Anerkennung von Dritten für seinen Einsatz, dass „Niemand zu Schaden kommt“, einbringt.
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